Samstag, 31. Dezember 2016

Herbstlaub, Rosmarin und Reisig

Nach Weihnachten...

Am letzten Tag des Jahres drehe ich meine Runden im Garten. Jetzt, im Winter lasse ich der Natur 'freien' Lauf: der Wind hat auch die allerletzten Blätter in Winkel und Ecken getragen, der Regen hat sie schwer und feucht gemacht. Jetzt brauche ich sie nur noch mit beiden Händen aufzuheben und nach Belieben auf meinen Beeten verteilen, wo sie jetzt die nächsten Wochen als schützende Mulchschicht verweilen. Ich häufe einige Handvoll um die Hortensien, fülle die Lücke zwischen Steinmauer und Brombeeren und wiederhole diesen Vorgang an einigen anderen Gartenstellen, wo mein Bauch sagt: hier ist's gut! Ich habe mir abgewöhnt im Herbst einem jeden Blatt mit dem Laubrechen hinterher zu rennen, die Natur will es am Boden, der Wind trägt es davon- so soll es sein. Erst im Frühling, wenn es langsam zu sprießen beginnt, nehme ich die schützenden Schichten weg und merke wieviel Leben auch im Winter hier stattgefunden hat. Ich glaube, Pflanz- und Tierwelt braucht das.














Während mein gesamter Garten doch sehr karg aussieht, so steht der Rosmarin fast so da, als wäre Sommer. Sein Grün ist kaum dunkler als im Sommer, lediglich die frischen Triebe fehlen. Ganz vital steht der Rosmarinus officinalis da und sofort kommt mir in den Sinn: seine Blätter gleichen den Nadeln unseres Christbaumes im Haus! Nicht nur optisch, beide haben intensive ätherische Öle in ihren 'Nadeln'. So wie in den vergangenen Jahren werde ich die Nadeln unseres Christbaumes auf den Beeten verteilen, denn was dem Waldboden gut tut, kann auch meinem Garten nicht schaden.


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